Mit einer eindrucksvollen Demonstration seines Könnens hat Nicolas Meitinger die Montgomerie Classic 2010 gewonnen. Der 25-jährige Professional aus Köln setzte sich beim dritten Saisonturnier mit Runden von 70, 69 und 72 Schlägen souverän gegen seine Kontrahenten durch. Nach 54 Löchern auf dem äußerst anspruchsvollen Par-72-Platz des Papillon Golf Club in Belek in der Türkei hatte er acht Schläge Vorsprung vor seinem Landsmann Bernd Ritthammer, der mit 76, 72 und 71 Schlägen ins Clubhaus kam – gesamt 3 über Par und damit ebenso stark wie der Belgier Thomas de Kesel (70, 74, 75/+3). Der Sieg brachte 4814 Euro auf Meitingers Preisgeld-Konto und den Sprung auf Platz 3 der RENAULT EPD Tour Order of Merit. Weiterhin in Führung: Daniel Wünsche aus Gilching bei München mit 8033 Punkten.
„Es sieht so aus, als käme ich zum ersten Mal so richtig gut aus dem Winter“, stellte Nicolas Meitinger nach seinem Sieg zufrieden fest. „Der Platz ist anspruchsvoll, die Grüns sind groß und onduliert, da kommt es darauf an, die richtige Seite zu treffen.“ Das gelang dem Challenge-Tour-Spieler ein ums andere Mal. Meitinger: „Ich habe im Dezember und auch im Januar gut und intensiv trainiert und bin dafür belohnt worden.“
Dass gute Scores auf dem vom schottischen Weltklasse-Spieler Colin Montgomerie entworfenen Platz ein hartes Stück Arbeit bedeuteten, verriet bereits am ersten Tag ein Blick auf die Ergebnisse. Bei starkem Wind waren die 70er Runden von Thomas de Kesel und Nicolas Meitinger die mit Abstand besten Resultate. Viele auch der arrivierten Spieler fanden sich mit Runden in den 80ern im Clubhaus wieder. Am zweiten Tag ließ der Sturm etwas nach und ermöglichte bessere Scores. So schaffte beispielsweise der Tscheche Petr Skopovy, der im ersten Durchgang 84 Schläge benötigt hatte, dank einer 72er Runde noch den Cut (+12). Nicolas Meitinger nutzte die besseren Wetterbedingungen und den ausgezeichneten Zustand des Platzes zu einer 69er Runde, das war ein neuer Platzrekord und letztlich auch das beste Resultat des Turniers.
Mit der Montgomerie Classic ist Station 3 von 4 der Winter Series 2010 in Belek absolviert. Bereits am Dienstag teen die Spieler zum nächsten Turnier auf, zur Lykia Links Classic. Titelverteidiger ist dort der 25-jährige Dennis Küpper aus Krefeld. Nach einer Woche Pause beginnt schließlich am 23. Februar Teil 2 der Winter Series 2010, dann stehen bis zum 6. März drei Turniere in Marokko auf dem Tourkalender.
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Mit stattlichen sechs Schlägen Vorsprung war Steve Stricker in die Finalrunde der Northern Trust Open gestartet. Da ging jeder davon aus, dass Stricker das Turnier auf dem Riviera Country Club in Pacific Palisades vor den Toren von Los Angeles gewinnen würde. Außer Stricker, der wollte es einfach nicht mehr verlieren.
Anstatt die Fahnen zu attackieren, um seinen Vorsprung weiter auszubauen, beschränkte sich der 43-Jährige aus Wisconsin darauf, keine Fehler zu machen und Bogeys zu vermeiden. Das gelang ihm nur zum Teil, nach bereits fünf Löchern hatte sich sein ärgster Widersacher Luke Donald mit drei Birdies bei einem Bogey von Stricker auf zwei Zähler herangekämpft.
Am Ende reichte eine 70er Finalrunde für Stricker zum Sieg, um die Northern Trust Open mit eben jenen zwei Zählern Vorsprung zu gewinnen. Das lag vor allem auch daran, dass Donald nicht gerade viel Glück auf den Grüns hatte. Der 32-jährige Engländer konnte mehrere gute Birdiechancen nicht nutzen.
Stricker gewann das Turnier mit 268 Schlägen (67+65+66+70/-16) vor Luke Donald, der 270 Zähler (68+70+66+66/-14) benötigte und sicherte sich das Preisgeld von 1,152 Millionen Dollar. Es war Strickers achter Erfolg auf der PGA Tour, dank dem er Phil Mickelson von Position zwei der Weltrangliste verdrängt hat.
Den dritten Rang teilen sich mit 271 Schlägen J.B. Holmes und Dustin Johnson vor dem frischgebackenen Ryder Cup Assistenz-Kapitän Paul Goydos, der 274 Zähler benötigte und zusammen mit Steve Marino, Andres Romero und George McNeill geteilter Fünfter wurde.
Titelverteidiger Phil Mickelson hatte ein für ihn enttäuschendes Turnier hinter sich gebracht. Er belegte mit 14 Schlägen Rückstand nur den 45. Rang.
Alex Cejka war mit 75 und 73 Schlägen am Cut gescheitert. Ceika ging damit auch bei seinem dritten Anlauf in dieser Saison leer aus.
Das Schicksal teilten auch der dreifache Major Champion Padraig Harrington bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr, Mike Weir, Adam Scott, Vijay Singh und der Kapitän des amerikanischen Ryder Cup Teams Corey Pavin.
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Mit stattlichen sechs Schlägen Vorsprung war Steve Stricker in die Finalrunde der Northern Trust Open gestartet. Da ging jeder davon aus, dass Stricker das Turnier auf dem Riviera Country Club in Pacific Palisades vor den Toren von Los Angeles gewinnen würde. Außer Stricker, der wollte es einfach nicht mehr verlieren.
Anstatt die Fahnen zu attackieren, um seinen Vorsprung weiter auszubauen, beschränkte sich der 43-Jährige aus Wisconsin darauf, keine Fehler zu machen und Bogeys zu vermeiden. Das gelang ihm nur zum Teil, nach bereits fünf Löchern hatte sich sein ärgster Widersacher Luke Donald mit drei Birdies bei einem Bogey von Stricker auf zwei Zähler herangekämpft.
Am Ende reichte eine 70er Finalrunde für Stricker zum Sieg, um die Northern Trust Open mit eben jenen zwei Zählern Vorsprung zu gewinnen. Das lag vor allem auch daran, dass Donald nicht gerade viel Glück auf den Grüns hatte. Der 32-jährige Engländer konnte mehrere gute Birdiechancen nicht nutzen.
Stricker gewann das Turnier mit 268 Schlägen (67+65+66+70/-16) vor Luke Donald, der 270 Zähler (68+70+66+66/-14) benötigte und sicherte sich das Preisgeld von 1,152 Millionen Dollar. Es war Strickers achter Erfolg auf der PGA Tour, dank dem er Phil Mickelson von Position zwei der Weltrangliste verdrängt hat.
Den dritten Rang teilen sich mit 271 Schlägen J.B. Holmes und Dustin Johnson vor dem frischgebackenen Ryder Cup Assistenz-Kapitän Paul Goydos, der 274 Zähler benötigte und zusammen mit Steve Marino, Andres Romero und George McNeill geteilter Fünfter wurde.
Titelverteidiger Phil Mickelson hatte ein für ihn enttäuschendes Turnier hinter sich gebracht. Er belegte mit 14 Schlägen Rückstand nur den 45. Rang.
Alex Cejka war mit 75 und 73 Schlägen am Cut gescheitert. Ceika ging damit auch bei seinem dritten Anlauf in dieser Saison leer aus.
Das Schicksal teilten auch der dreifache Major Champion Padraig Harrington bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr, Mike Weir, Adam Scott, Vijay Singh und der Kapitän des amerikanischen Ryder Cup Teams Corey Pavin.
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Mit einem Par am dritten Extra-Loch hatte Miguel Angel Jiménez seinen Kotrahenten Lee Westwood niedergerungen und die Dubai Desert Classic für sich entschieden. Mit seinem Sieg beim letzten Turnier des Desert Swings kann er sich nicht nur über einen Siegerscheck von 296.000 Euro freuen, dank des gut besetzten Turniers in Dubai wurden auch noch viele Weltranglistenpunkte vergeben, dank der der Spanier nun den Sprung unter die Top 50 geschafft hat. Als Top 50 Spieler ist Jiménez automatisch für die Majors qualifiziert.
Im Stechen hatte eigentlich Westwood auf den ersten beiden Extra-Löchern die Nase vorn gehabt. Bei beiden Durchgängen hatte er immer in der besseren Ausgangslage gelegen und hätte das Turnier eigentlich gewinnen müssen. Aber mit schwachen Annährungen und mäßigen Putts machte er sich das Leben selber schwer und hielt Jiménez immer wieder im Spiel. Der musste seinerseits kräftig kämpfen und schaffte es immer wieder, mit dem Par vom Grün zu gehen. Am dritten Extra-Loch lief es dann für Westwood nicht mehr so rund. Sein Annährungsschlag verfehlte das Grün, der Chip war zu kurz und sein Putt verfehlte das Loch. Seinen Annährungsschlag hatte auch Jiménez verzogen, doch sein Chip war besser und er konnte den Putt zum Par und zum Sieg verwandeln.
Jiménez war mit 70, 67 und 68 Schlägen als geteilter Führender in den Finaltag gestartet. Dass er das Turnier mit einer 72er Even Par Runde gewinnen wird hätte er selber vor Beginn der Runde sicher nicht gedacht. Neben ihm und Westwood, der mit 72, 65 und 68 Schlägen ebenfalls vorne gelegen hatte, waren auch sein Landsmann Alvaro Quiros und Thongchai Jaidee aus Thailand von Position eins aus in die Finalrunde gestartet. Quiros fiel mit einer 75er Runde (+3) auf Platz sechs zurück, Jaidee wurde am Ende mit einer 73 (+1) Dritter.
Zwischen die beiden hatten sich noch Martin Kaymer und Edoardo Molinari auf dem geteilten vierten Platz geschoben. Kaymer war nach Runden von 71, 70 und 68 vom Rang acht aus in die letzten Runde gestartet. Mit einer finalen 70 (-2) schloss der 25-Jährige aus Mettmann das Turnier ab. Sechs Birdies, aber auch vier Bogeys reichten dann doch nicht für den Sprung nach ganz vorne.
Marcel Siem beendete die Dubai Desert Classic auf Platz 38. Der war noch schlaggleich mit Martin Kaymer mit drei unter Par von Rang 13 aus in das Wochenende gestartet. Am dritten Tag musste der 29-jährige Ratinger dann zwei Doppel-Bogeys hinnehmen und fiel mit einer 75 weit zurück. Die Finalrunde bestritt er, trotz eines Triple-Bogeys, mit 72 Schlägen.
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Steve Stricker und Dustin Johnson gehen bei der Northern Trust Open als Führende in das Wochenende. Die beiden Amerikaner liegen nach zwei Runden gemeinsam bei zehn unter Par und haben sich drei Schläge Vorsprung auf Andres Romero aus Argentinien herausgearbeitet.
Durchgängiger Regen nervte die Spieler in der zweiten Runde auf dem Riviera Country Club. Der hatte dann auch Einfluss auf den Spielplan, die zweite Runde musste wegen aufkommender Dunkelheit abgebrochen werden.
Trotz der durchgängigen Beregnung wurden gute Runden gespielt. Steve Stricker glänzte nach seiner 67 in Runde eins mit einer 65er Runde (-6).
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Quasi Hand in Hand haben die beiden deutschen Teilnehmer Martin Kaymer und Macel Siem ihre ersten beiden Runden bei der Dubai Desert Classic bestritten. Beide spielten Runden von 71 und 70 Schlägen und gehen mit insgesamt drei unter Par von Rang 13 aus in das Wochenende.
Marcel Siem konnte an beiden Tagen jeweils fünf Birdies auf seiner Scorekarte notieren. Am ersten Tag kamen dann noch vier Bogeys, am zweiten Tag drei Bogeys hinzu. Bei Martin Kaymer stellt sich vor allem eine Bahn als besonders wiederspänstig heraus. Allein auf dem langen Par-4-Loch – der Neun – hat der 25-jährige Rheinländer in den ersten beiden Runden vier Schläge verloren.
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