Der Ravensteiner Björn Stromsky hat die Gloria Old Course Classic für sich entschieden. Auf dem Par-72-Platz im türkischen Belek setzte sich der 22-Jährige mit gesamt 4 unter Par und einem Schlag Vorsprung vor Anton Kirstein (-3) und Daniel Wünsche (-2) durch. Beim deutschen Dreifach-Erfolg konnten allerdings wie schon beim Tour-Auftakt in Belek vor einer Woche nur zwei Runden gespielt werden: Heftige Regenfälle in der Nacht vor und am Morgen der Finalrunde setzten Fairways, Grüns und Bunker unter Wasser und machten den Platz am geplanten dritten Turniertag unbespielbar.
Belek/Türkei – „Da ging wirklich gar nichts! Schon morgens um 6:30 Uhr war nicht daran zu denken zu spielen, alles stand unter Wasser. Und danach fing es erst richtig heftig an zu regnen – ohne Aussicht auf Besserung.“ So schwer es Turnierdirektor Kariem Baraka fiel, auch das zweite Turnier der EPD Tour 2012 zu verkürzen: Es blieb keine andere Wahl. Der Platz des Gloria Old Course glich am Mittwochmorgen einer Seenlandschaft, und die Schleusen des Himmels blieben den ganzen Vormittag über weit offen. Dass dennoch auch bereits nach zwei Runden ein Sieger gekürt werden konnte, lag an der starken Vorstellung von Björn Stromsky in den ersten beiden Durchgängen. In Runde 1 gelang dem Profi aus Ravenstein, der seine dritte Saison auf der EPD Tour spielt, mit 68 Schlägen das beste Resultat des Tages. Gutes Spiel auf den Grüns war die Grundlage zum Erfolg, und mit einer 72 am zweiten Tag bewahrte sich Stromsky, der von PGA Golfprofessional Markus Reil trainiert wird, seinen Vorsprung. Neu-Profi Anton Kirstein und Routinier Daniel Wünsche auf den Plätzen 2 und 3 sorgten für einen deutschen Dreifach-Erfolg. Rang 4 teilten sich mit jeweils 1 unter Par Maximilian Kramer sowie der Engländer Grant Jackson und Marek Novy aus Tschechien.
„Ich habe mich gut auf diese Saison vorbereitet und hatte von Beginn an ein gutes Gefühl“, so Stromsky nach dem ersten Sieg seiner Profikarriere. Dank der 5000 Euro Preisgeld und des überstandenen Cuts in der Vorwoche ist der 22-Jährige nun auch die neue Nummer 1 der EPD Tour Order of Merit. Mit der Sueno Dunes Classic steht vom 29. bis 31. Januar das dritte von vier Turnieren in diesem Jahr in Belek auf dem Programm, und die Spieler wie auch Turnierdirektor Kariem Baraka hoffen, dass die Entscheidung über den Turniersieg dort nach drei Runden fällt (www.epdtour.de).
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Der Siegerpokal des ersten Turniers der EPD Tour 2012 geht an Maximilian Glauert. Der Düsseldorfer entschied am Samstagnachmittag die auf zwei Runden verkürzte Gloria New Course Classic souverän für sich. Mit Runden von 64 und 68 Schlägen auf dem Par-71-Platz des Gloria Golf Resorts ließ der 26-Jährige seinen Konkurrenten keine Chance und triumphierte mit 10 unter Par unangefochten. Platz 2 ging an den Tschechen Marek Novy, der 71 und 66 Schläge auf seiner Scorekarte notierte, Dritter wurde Paul O’Hara aus Schottland (73+65). Nachdem an den ersten beiden Tagen des Auftakt-Turniers der Saison 2012 wegen starken Bodenfrosts nur am Nachmittag gespielt werden konnte, musste das Turnier auf 36 Löcher verkürzt werden.
Belek/Türkei – Der souveräne Sieg eines Tour-Routiniers, dem ein perfekter Start gelingt, heftiger Bodenfrost, der nur zwei Wertungsrunden zulässt – und viele neue Gesichter am Tee: Der Auftakt der EPD Tour 2012 im türkischen Belek hatte es in sich. Völlig unbeeindruckt von jeweils vier Stunden Wartezeit und Abbruch wegen Dunkelheit zeigte sich Maximilian Glauert: Der Düsseldorfer, im letzten Jahr Nummer 3 der finalen EPD Tour Order of Merit und dadurch für die Challenge Tour 2012 qualifiziert, spielte exzellentes Golf und zauberte zwei fehlerfreie Runden auf den New Course.
„Mein Kurzes Spiel war wirklich sehr gut. Ich habe mit Erfolg die Bunker vermieden und auch stark gechippt. Das war ein guter Auftakt“, so der Sieger. Ein Start jedenfalls, der neben 5000 Euro Preisgeld jede Menge Selbstvertrauen bringt. Beides kann Glauert in der kommenden Woche sehr gut gebrauchen: Bei Turnierschluss in Belek war er Dritter Nachrücker beim Auftakt-Turnier der Challenge Tour 2012 in Indien. Nach Allen John und Alexander Knappe, den Nachrückern 1 und 2. Alle drei machten sich noch am Samstag auf in Richtung Ahmedabadm, wo es ab 26. Januar um 200.000 Euro Preisgeld geht. „Wenn ich nicht ins Feld komme, bin ich nächsten Samstag wieder hier in Belek und spiele ab Sonntag die Sueno Dunes Classic“, so Maximilian Glauert.
Damit verpasst er freilich die Gloria Old Course Classic, die am Montag auf dem zweiten der beiden Plätze des Gloria Golf Resorts beginnt. „Der Old Course ist sogar noch etwas anspruchsvoller als der New Course“, so Turnierdirektor Kariem Baraka, „die Spielbahnen sind deutlich enger.“ Der Sieger dieses zweiten Saisonturniers muss sich wohl jedenfalls über drei Runden durchsetzen: Für die kommenden Tage sind etwas höhere Temperaturen in Belek angesagt, Bodenfrost ist nicht mehr zu erwarten. Alle Infos zu den Turnieren sowie alle Ergebnisse gibt’s im Internet unter www.epdtour.de .
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Dan Forsman zählte ganz sicher nicht zu den Favoriten bei Auftakt der Champions Tour 2012. Auf dem teilweise spektakulären "Hualalai Golf Course" in Ka’upulehu – das ist kein Schreibfehler – auf Hawaii waren alle Topspieler der Serie am Start. Titelverteidiger John Cook, Longhitter Mark Calcavecchia, Legende Tom Watson, Publikumsliebling Fred Couples und nicht zuletzt Bernhard Langer, der hier auch schon gewann. Für den 53jährigen Forsmann war es der dritte Titel bei den Champions, der 1,90 große Profigolfer schaffte es im letzten Jahr gerade ein einziges Mal in die Top Ten, sein Sieg ist eine echte Überraschung. Bernhard Langer spielte in der Finalrunde eine 69, konnte sich damit noch auf Rang 15 verbessern. Die Champions Tour macht jetzt eine kleine Pause, vom 10.-12. Februar wird das nächste Turnier ausgetragen. Die "Allianz Championship" findet in Boca Raton in Florida statt, direkt vor der Haustür der Wahlheimat des Anhauseners. Langer wird die Zeit sicher nutzen, um sich auf dieses Turnier gründlich vorzubereiten. In diesem Sommer wird er 55 Jahre alt, die Uhr tickt. Wenn er noch einmal in der Rangliste ganz nach vorn will, muss er jetzt angreifen, sonst läuft ihm die Zeit davon.
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Mark Wilson löste sich am Ende eines langen Tages aus einem dicht gepackten Leaderboard und gewann die "Humana Challenge" mit einem Gesamtergebnis von 24 unter Par nach vier Runden. Der 37jährige Amerikaner aus Illinois siegt damit zum fünften Mal auf der US PGA Tour, in fünfzehn Jahren dümpelte seine Karriere dahin, mit zwei Siegen 2011 und diesem frühen Sieg in 2012 löste er sich aus dem Schatten der hinteren Ränge und steht nun im Rampenlicht der Tour. Auf der großen Golfbühne gaben sich in dieser Woche viele Prominente ein Stelldichein, um an der Pro-Am-Wertung dabei zu sein. Allen voran Ex-Präsident Bill Clinton, der mit seiner Stiftung als Partner des Turniers fungierte, das viele Jahre das Heimspield es amerikanischen Komikers Bob Hope war. Sein Name erscheint nun nicht mehr, die "Humana Challenge in partnership with the Clinton Foundation" ist der neue Name des Turniers. Marke Wilson ist das egal. 1.008.000 Millionen Dollar Preisgeld aus dem 5,6 Millionen Dollar-Topf, 500 Punkte für den Fedex Cup und ein ordentlicher Sprung in der Weltrangliste, das war ein schönes langes Wochenende für ihn. "Es war eine Herausforderung. Aber ich denke, meine Erfahrung hat mir geholfen, mit dieser Situation zurecht zu kommen. Ich dachte, hey, da kommen noch ne Menge Löcher, ich werde meine Chancen bekommen." Wilson führte am Morgen das Feld mit drei Schlägen Vorsprung an, als die dritte Runde zu Ende gespielt wurde, in Runde Vier musste er sich die Führung zeitweise teilen und gab sie auch kurzfristig ab. Gestern musste Runde Drei wegen heftiger Stürme abgebrochen werden, heute war die Welt in der kalifornischen Wüste wieder in Ordnung, am Ende auch für Mark Wilson. Platz Zwei teilen sich Johnson Wagner, Sieger der Vorwoche auf Hawaii, John Mallinger und Robert Garrigus. Der Kolumbianer Camillo Villegas, nach einer Auftaktrunde von 63 Schlägen in aller Munde, schaffte am Ene nur einen 19. Rang. Phil Mickelson schaffte nach dem katastrophalen Auftakt mit 74 Schlägen tatsächlich noch den Cut, erreichte damit sein Etappenziel und freut sich nun schon auf das nächste Wochenende. Da steht auf seinem Heimatplatz "Torrey Pines" in La Jolla in Kalifornien die "Farmers Insurance Open" auf dem Programm, er ist fest entschlossen, dort besser ins Spiel zu kommen.
Original Beitrag von Bernd J. Störtebek

Es scheint so, als ginge ein neuer Stern am Golfhimmel auf. Merken Sie sich seinen Namen, er lauten Branden Grace. Der 23jährige Südafrikaner gewann vor wenigen Minuten auf den "Links at Fancourt" seinen zweiten Titel in Folge, auch bei den "Volvo Golf Champions" reckte er nach seinem Sieg in Johannesburg vor einer Woche die Trophäe des Siegers in die Höhe. Vor einem Monat kämpfte er noch in der !Qualifying School" der European Tour um seine Spieleberechtigung, jetzt ist er Doppelsieger auf der Tour. "Es ist ein Traum wahr geworden, so ein großes Turnier zu gewinnen. Ehrlich gesagt, ist es wohl das größte Turnier, bei dem ich am Start war. Wie aus dem Nichts kommt der junge Mann aus Pretoria, der in George zuhause ist, direkt um die Ecke des fantastischen Golfplatzes, den Südafrikas Golflegende Gary Player hier erschaffen hat. Brenden Grace war vor zwei Wochen die Nummer 258 der Weltrangliste, mit seinem Sieg in Johannesburg verbesserte er sich auf Rang 164, jetzt springt er in die Top 100. Und dieser Sieg wird ihm immer in Erinnerung bleiben, denn er musste im Stechen gegen seine Idole Ernie Els und Retief Goosen antreten. Ernie Els spielte ein 67, Retief Gooosen eine 70, am Ende stand das Trio bei Zwölf unter Par, das Playoff musste entscheiden. Und das setzte sich Branden Grace gleich am ersten Extraloch gegen die beiden Altstars durch. Als einziger erreichte er das Par Fünf mit dem zweiten Schlag, und nachdem es weder Els noch Goosen gelang, das Birdie zu spielen, versenkte er seinen zweiten Putt zum Birdie und zum Sieg. 1995 war eszum letzten Mal einem Spieler gelungen, direkt auf seinen ersten Sieg einen zweiten folgen zu lassen, das war niemand geringeres als Fred Couples, der auf eine große Weltkarriere zurück blickt. Vielleicht ein gutes Omen für den jungen Südafrikaner, der aus der Jugendarbeit der "Ernie Els Foundation" hervor geht und sich hier so grandios in Szene setzten konnte. Südafrika stellt damit nun einen weiteren Top-Spieler, hier standen am Ende sechs von ihnen in den Top Ten. Neben Grace, Els und Goosen waren das Charl Schwartz, der amtierende Masters-Champion, er beendete das Turnier auf Rang Fünf. Ausserdem der Open-Champion Lois Oosthuizen, er landete auf Rang Sieben, Thomas Aiken wurde Neunter. Sehr gut auch das Abschneiden von Jose Maria Olazabal, der Ryder Cup-Kapitän war der älteste – am 5. Februar wird er 46 – und laut Weltrangliste – Nummer 596 – schwächste Spieler des Feldes. Da ist sein sechster Rang doch ein tolles Ergebnis, das sieht er auch so: "Der schwache Part war mein Driver. Der Rest fühlte sich ziemlich gut an. Es gab Momente, das fühlte sich Golf an wie in alten Tagen." Ein Stern geht auf, einer verabschiedet sich, so ist der Lauf der Dinge.
Original Beitrag von Bernd J. Störtebek

Das war kein schöner Tag für Bernhard Langer, die zweite Runde der "Mitsubishi Electric Championship" auf dem prachtvollen "Hualalai Golf Course" auf Hawaii startete gleich mit dem ersten Bogey des Jahres, schon an Loch Drei folgte das nächste. Am Ende Even Par, während andere Spieler mit Runden von 64, 65, 66 ins Klubhaus kamen. Langer fiel aus den Top ten, rangiert weit hínten im Feld der 41 Spieler, auf Rang 24. Die Siegchance verspielt, das Turnier werden andere unter sich ausmachen. Dazu zählt Dan Forsman, der das Feld nach Runden von 67 und 65 mit Zwölf unter Par anführt, dazu zählen die bei Zehn unter Par Zweitplazierten Brad Bryant, Jeff Sluman und der 62jährige Tom Watson, der immer noch geniales Golf Golf spielt. Titelverteidiger John Cook liegt auf Rang Sieben, Tom Lehman auf Rang Zwölf und Fred Couples auf Platz 14. Sein Rückstand beträgt schon sechs Schläge, aber wenn Freddie heiss läuft, hat er auch noch Chancen auf den Sieg und das Preisgeld von exakt 307.000 Dollar.
Original Beitrag von Bernd J. Störtebek