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Spanien stürmt an die Spitze

28 November 2008 Kein Kommentar

Der Tag Zwei beim Omega World Cup in Mission Hills in China gehört den Spaniern. Miguel Angel Jiménez und Pablo Larrazabal liefen beim schwierigen Format des „Klassischen Vierer“ (die Spieler spielen mit einem Ball, schlagen abwechselnd) so richtig heiß und feuerten eine 63 auf dem alles andere als einfachen Kurs in der chinesischen Golf-Hochburg Mission Hills. Vielleicht wollten sie dem Architekten des Kurses damit ihre besondere Ehre erweisen, denn das ist niemand anderes als ihr geschätzter Landsmann Jose Maria Olazabal. Ihre Runde von neun unter Par war jedenfalls mit großem Abstand die beste Runde des Tages und nach der 64 zum Auftakt führen sie das Feld mit 17 unter Par an.
Seit seinem Debut beim Welt Cup1990 hat der 44-jährige Jiménez bereits elf Mal an diesem Turnier teilgenommen, gewonnen hat er noch nie. Seine bisher beste Platzierung war ein 2. Platz im Jahre 2004, gemeinsam mit Sergio Garcia. Für Pablo Larrazabal ist es sein Debüt in diesem Jahr, und nach dieser Runde könnte es gleich mit einem Sieg beginnen. Der 25jährige Katalane aus Barcelona ist seit 2004 auf der Tour, in diesem Jahr schaffte er den Durchbruch, als die „Alstom Open de France“ gewann.

Alex Cejka und Martin Kaymer konnten da nicht mithalten, sind nach einer immer noch sehr respektablen 69 auf den zweiten Platz zurückgefallen, mit 13 unter Par haben sie die Tuchfühlung aber noch lange nicht verloren und nach wie vor große Chancen.
Henrik Stenson und Robert Karlsson sind die Top-Favoriten des Turniers, wenn es nach der Platzierung in der Weltrangliste geht. Ihre 65 zum Auftakt war schon nicht schlecht, ihre 67 in  Runde Zwei bringt sie auf Platz Drei und in Position für die beiden Finalrunden. Dahinter die USA (Ben Curtis, Brandt Snedeker) und Irland (Graem McDowell und Paul McGinley) auf Platz Fünf.
Die Schotten (Alastair Forsyth, Colin Montgomerie) spielten 1 über Par, liegen auf Rang 17 und enttäuschen damit ebenso wie die Engländer (Ross Fisher, Ian Poulter ), die nach 2 über Par gar auf Rang 19 zurückgefallen sind. Venezuela hat die rote Laterne an Wales abgegeben,  die mit plus Zwei bereits 19 Schläge hinter den Spaniern liegen.
Am dritten Tag wird – wie in Runde Eins – Vierball-Bestball gespielt, da wird es wieder niedrige Ergebnisse geben und die Spieler werden sich in Position bringen. Die Finalrunde wird dann wiederum als klassischer Vierer ausgetragen.

Original Beitrag von teeoff24.de

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